zu schlechtes Internet

Donnerstag, 07.07.2011

Aufgrund mangelndem Internets können wir leider keine Bilder mehr hochladen; Und da ihr wahrscheinlich eh alle nur wegen den Bildern reinschaut haben wir uns entschieden auch den Text wegzulassen ;) Den Rest gibts dann von Zuhause!

Bis morgen dann!

Mira und Felix

Nordzipfel

Dienstag, 28.06.2011

Wir sind von Taupo dann eigentlich recht zuegig zurück ans Meer gefahren; Mit Ausnahme eines kleinen Abstechers nach Osten sind wir ziemlich direkt auf die Coromandel Halbinsel gelangt. Hier, so wurde uns gesagt, verbringt die Oberschicht aus Auckland ihre Ferien und uns war auch klar warum. Mit dem Auto aus Auckland in etwa 2-3h zu erreichen (alternativ auch sehr gerne mit dem Helikopter) ist es eigentlich recht abgeschieden und eine herrliche Natur. Leider ist es zu kalt zum Baden aber wir sind an einigen wirklich schoenen Straenden vorbeigekommen.

 Ausserdem haben wir dort die Cathedral Cove besucht, eine Art Durchgang die das Meer ausgewaschen hat.

Ausserdem wurde in dieser Gegend nach Gold gegraben und es sind noch einige Stollen und Bergwerke recht gut erhalten; Man kann einfach in die Stollen hineinlaufen, in denen es stockdunkel ist. Nach 50m sind wir dann aber mit einem etwas mulmigen Gefuehl wieder umgedreht:)

(Ist nur wegen dem Fotoblitz so hell :P)

Anschliessend sind wir weiter nach Norden gezogen, d.h. wieder durch Auckland durch(wo wir das erste Mal ueberhaupt hier im Stau gesteckt sind^^) und ab in den waermsten Teil Neuseelands. Warm ist es leider trotzdem nicht wirklich, aber es ist schon etwas besser als weiter suedlich. Hier gibt es auch ein paar wunderschoene Straende, mit weissem Sand und tuerkisenem Meer.

Und wir haben einen neuen Freund kennengelernt, der uns fuer einen Tag begleitet hat, sein Name ist Boss :)

Abends gab es dann zum ersten Mal hier Fisch fuer uns, weil der Besitzer des Campingplatzes zu viel gefangen hat und uns 2 Stueck geschenkt hat. Ich weiss den Namen zwar nicht mehr, aber die waren wirklich sehr lecker.

(Wanderweg durch die Baeume)

Danach sind wir dann zum Cape Reinga hochgefahren, dem (fast) noerdlichsten Punkt von Neuseeland. Dort steht eigentlich nur ein Leuchtturm und ein Wegweiser, der die Entfernungen zu ein paar grossen Staedten angibt. Von dort aus kann man gut beobachten wie die Tasmanische See auf den Pazifik prallt und das Meer aufwuehlt. Dieser Ort ist den Maori sehr heilig, denn von hier sollen die Geister der Verstorbenen ins Meer gleiten und in die polynesische Heimat zurueckkehren. Da oben an dem Zipfel war es unglaublich stuermisch und der Wind dreht ungefaehr alle 5 Minuten.

Dort in der Naehe gibt es auch noch unglaublich riesige Sandduenen; Die sind so gross, dass die Leute die zum Teil mit einer Art Surfbrett herunterrodeln…wir hatten leider nur ne Plastiktuete hat aber trotzdem ganz ordentlich Spass gemacht:)

Diese Duenen grenzen an den 90Mile Beach; Dieser 90km lange Strand (90Mile klingt wohl cooler??) ist eher eine Strasse. Hier brettern die Einheimischen und Tourbusse mit 100km/h direkt am Meer lang. Leider verbietet unser Mietvertrag da auch langzufahren, aber ´zuschauen war auch schon recht lustig.

Joa und so langsam sind wir jetzt schon wieder auf dem Rueckweg und werden uns hier noch die ein oder andere Sache anschaun, bevor wir die letzten Tage dann nach Auckland zurueckkehren und uns die Stadt dann noch anschaun. Das war dann wahrscheinlich das vorletzte Update, das Letzte wird dann wahrscheinlich kurz vor unsrem Abflug kommen, und den letzten Teil zusammenfassen, wir wollen euch ja schliesslich nichts vorenthalten. Und ins 12 Tagen sind wir dann auch schon wieder Zuhause…

Bis dahin, machts gut!

Mira und Felix

@Julius: Sieht auf den Bildern wirklich nicht so cool aus, aber wenn man davor steht isses schon echt geil :)

@Michelle: sorry, nicht boese gemeint michi ;) (MIra fands auch nicht so lustig)

@Mats: Joup, so kleine Pools waren das; Aber zum Teil konnte man die Wassertemperatur nicht verstellen, sodass es schon extrem heiss war^^

Hoch hinaus!

Mittwoch, 15.06.2011

So nun ist es endlich passiert; Wir mussten das erste Mal eine Wanderung abbrechen und konnten sie nicht bis zum Ende durchziehen, weil Felix sich so geschickt angestellt hat und voll in einen Fluss gestanden ist.^^ Mit klatschnassem Schuh laesst es sich halt dann doch nicht so gut laufen.

Weil wir unterwegs nichts mehr gefunden haben sind wir dann einfach kurzerhand nach Napier hochgefahren, quasi die Metropole der Ostkueste. Unterwegs sind wir an dem Ort mit dem laengsten Namen der Welt vorbeigekommen. Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenaukitanatahu!?! Kein Spass jetzt, das Dorf heisst wirklich so. Naja gut, jedem das Seine, aber mal ehrlich, wer denkt sich denn sowas bescheuertes aus?

Dank des eher mittelpraechtigen Wetters sind wir dann ins Aquarium gegangen und haben uns ueber die neuseelaendische Unterwasserwelt informiert. Mira hat wirklich ein „Japaner-Syndrom“, das muss an dieser Stelle mal gesagt werden; Sie ist hier bei uns fuers fotografieren zustaendig, allerdings uebertreibt sie`s auch ganz gerne mal. Wir loeschen mindestens die Haelfte aller Bilder, weil sie von jedem Motiv 10 Fotos macht. Hach, immer wieder ein Spass :)

(uiiii ein Rochen!)

Danach ging`s weiter nach Puketiri; Dieser, sagen wir jetzt einfach mal Ort (3 Bauernhoefe, das wars), ist beruehmt fuer seine heissen Quellen. Von dort faehrt man noch etwa eine gute Stunde ueber Stock und Stein, (oder halt auch mal einfach durch Fluesse, wenn der Neuseelaender keine Bruecke bauen will) und gelangt dann zu den heissen Quellen;

(So  sieht eine neuseelaendische Bruecke aus...etwa 30cm hohes Wasser Lächelnd)

Als wir da ankamen, war die absolute Hoelle los. Wir haben uns sehr gewundert, weil wir doch eigentlich in der Nebensaison sind und sonst nie so viel los ist. Naja gut, dann festgestellt das Sonntag ist und wohl die ganzen Einheimischen zum Baden hergekommen sind. Das Dumme war nur, am naechsten Tag waren die immer noch alle da! Wieder mal die Reisefuehrer durchforstet und siehe da, es war Queen`s Birthday :) Das wird muss natuerlich ausgelassen gefeiert werden, wenn die englische Koenigin Geburtstag hat!

Wir sind an diesem Tag dann zu den etwas weiter entfernteren heissen Quellen gelaufen, welche nicht mit dem Auto zu erreichen sind und hatten dann dort unsere Ruhe. Das war wirklich schoen, mitten im Wald ein heisses Becken, in dem man nach 3h wandern entspannen kann.

Danach alles wieder zuruecklaufen haette dann eigentlich echt nicht mehr sein muessen, aber okay, das gehoert auch dazu. Am Abend sind wir dann wieder voellig verschwitzt am Campingplatz angekommen und siehe da, die ganzen Einheimischen waren verschwunden.

Anschliessend gings dann weiter nach Taupo, was so ziemlich genau in der Mitte der Nordinsel liegt. Hier gibt es die beruehmten Huka Falls, eigentlich nur ein paar Stromschnellen und gegen Ende geht’s dann 4-5m in die Tiefe. Das faszinierende ist aber eher die Farbe des Wassers; Es hat ein wunderschoenes Eisblau und ist dazu noch extrem klar.

Danach haben wir noch die Craters oft he Moon besichtigt. Das ist ein Gebiet wo ueberall aus der Erde heisser Dampf aufsteigt, der eine Kraterlandschaft geformt hat. Schon irgendwie seltsam wenn ueberall um einen herum alles dampft und brodelt.

Ein schoenes Erlebnis hatten wir dann noch beim Campen im Wald, in der Naehe von Taupo; Wir standen da so ganz allein rum, als auf einmal ein extrem laute Sirene ertoent, wie ein Warnsignal. Wir also kurz ueberlegt was das sein koennte: Also wir sind hier mitten in einem Erdbebengebiet, grad um die Ecke gibt es 3 aktive Vulkane und zu guter Letzt befindet sich am Waldrand auch noch ein Gefaengnis. Da wir beide aber nicht mehr wirklich Lust hatten woanders hinzufahren sind wir einfach mit einem etwas mulmigen Gefuehl dageblieben und uns ist auch nichts passiert:)

Heute waren wir beim Mount Ngaurohoe, der eher als Schicksalsberg aus Herr der Ringe bekannt ist. Und der Knaller ist, dass es total neblig war….wir standen direkt davor und haben nichts gesehen, wie aergerlich ist das denn bitte!? Naja wir hoffen jetzt morgen auf gutes Wetter, sodass wir wenigstens etwas von ihm sehen oder sogar hochlaufen koennen. Ansonsten werden wir weiter Richtung Norden ziehen, denn leider leider sind es nur noch etwas mehr als 3 Wochen bis wir wieder zurueck muessen und wir haben noch einiges vor, was wir sehen wollen!

…Und wir haben es doch noch geschafft:) Am naechsten Tag war einigermassen blauer Himmel, sodass wir beschlossen, den Walk zum Berg zu machen. Das war wirklich einer der schoensten Tage hier, wir sind durch die Vulkanlandschaft marschiert, die teilweise noch recht aktiv ist.

(Tada, da isser!)

(Der Red Crater)

AN einigen Stellen dampft es noch ganz ordentlich und stinkt nach Schwefel. Dort hat es uns dann auch gleich so gut gefallen, dass wir am naechsten Tag von der anderen Seite hochgelaufen sind. Das heisst wir sind die beiden Tage jeweils knapp 20km gelaufen und jetzt ist dann erst mal Wanderpause angesagt:)

(MIttagspause am Kratersee)

In diesem Sinne, wir freuen uns ueber jeden Kommentar den ihr uns dalasst, und wir melden uns dann in 1-2Wochen wieder.

Liebe Gruesse,

Mira und Felix

 

Back to North

Donnerstag, 02.06.2011

So, da sind wir mal wieder :)

Die Sonne haelt sich hier weiterhin gut versteckt und will sich uns nicht zeigen; Das sollte sich auch demnaechst nicht aendern, nur im Norden der Suedinsel, weshalb wir kurzerhand beschlossen haben, recht zuegig rauf nach Nelson zu fahren. Das heisst wir sind dann praktisch innerhalb von 2 Tagen wieder ganz nach Norden gefahren, fuer die selbe Strecke haben wir an der Westkueste mehr als einen Monat gebraucht.^^

Von hier aus haben wir dann unseren Trip in die Marlborough Sounds gestartet. Die Sounds bilden eine zerklueftete Landschaft von Meeresarmen, die man auf ziemlich ueblen Schotterpisten befahren kann. Es sieht ein bisschen so aus wie kleine Gebirgsketten, die dann direkt ins Meer abfallen. Hier leben auch kaum Menschen, aber die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schoen. Hier hat das Wetter endlich mal mitgespielt und wir hatten eine unvergessliche Woche in den Sounds.

(Unser Picnickplatz :))

Wir sind hier auch einige Male richtig uebel im Matsch stecken geblieben, weil die Wiesen vom Regen komplett aufgeweicht waren. Einmal konnten wir uns mithilfe von 4 Mann, die geschoben haben wieder befreien und ein anderes Mal musste uns ein Ranger mit seinem Jeep aus dem Schlamm ziehen. Das war beide Male gar kein Problem, weil die Menschen hier total nett und hilfsbereit sind, es war eher eine spassige Aktion :)

(Da sind wir drinngesteckt!)

(Baum mit 9m! Umfang)

 Danach haben wir noch 2 Tage in Picton, der kleinen Hafenstadt von wo die Faehre losfaehrt, verbracht und sind dann auch schon wieder auf die Nordinsel.

Die Fahrt darueber ist schon sehr spektakulaer; Zuerst hat man noch einen super Ausblick ueber die Fjordlandschaft der Suedinsel und dann erreicht man bei Anbruch der Nacht „Klein-Manhattan“ (Wellington).Die Stadt sieht einfach irgendwie amerikanisch aus, aber um einiges kleiner. Sie liegt aber wirklich schoen an einer Bucht und hat einiges zu bieten. Besonders gefallen hat uns das Nationalmuseum „Te Papa“. Es ist relativ neu, hat die Regierung 370 Millionen $ gekostet und zeigt sehr viel ueber die Neuseelaendische Entstehungsgeschichte. Alles in allem hat uns diese „Grossstadt“ (170.000 Einwohner :)) sehr gut gefallen und wir hoffen, dass das die einzige wirkliche Grossstadt des Landes (Auckland) das noch toppen kann.

Den Tag heute haben wir bei Castle Point verbracht, ein kleiner Ferienort, der an einer zerkluefteten Felslandschaft gelegen ist.

 

(Felix beim klettern)

Die Temperaturen hier sind tagsueber angenehm warm, in der Nacht wird es aber doch ziemlich frisch; SO langsam spuert man hier wohl doch den Winter :) Dafuer schein die Sandfliege auf der Nordinsel sehr selten zu sein, was ein unglaublicher Segen ist^^ Ihr koennt euch kaum vorstellen, wie laestig die Viecher gewesen sind.

Wir werden dann mal weiter an der Ostkueste Richtung Norden fahren und schauen was uns noch so erwartet. Wir hoffen euch geht’s allen gut und bis bald!

Mira und Felix

 

@Markus: Freut uns das wir helfen konnten ;)

Suedlichster Sueden :)

Mittwoch, 11.05.2011

 

Nach dem Fox Gletscher war das naechste grosse Ziel Queenstown. Wir wollten einfach mal schauen, wie weit wir an einem Tag kommen und den Rest dann am naechsten Tag fahren.

Unterwegs haben wir noch bei einigen kleinen Wanderwegen angehalten um uns die Beine ein wenig zu vertreten.

Der Schoenste davon war an den sogenannten Blue Pools vorbei; Wir sind ja schon an ein paar sehr schoenen Fluessen und Seen vorbeikommen, aber die Farbe dieser Pools war einfach  der Hammer! Aber seht selbst:

 

Die Nacht haben wir dann an einem sehr schoenen See verbracht. Leider kann man das gar nicht so wirklich mit Bildern festhalten wie es in Wirklichkeit war, aber hier ein paar Eindruecke:

 

Wir haben dann auch noch 2 Tage in Wanaka verbracht, eine etwas groessere Stadt recht nahe bei Queenstown. Zuerst waren wir in der Puzzling World. Das kann man vielleicht ganz grob mit dem Technorama bei uns vergleichen, es ging viel um optische Taeuschungen und sowas.

Am naechsten Tag sind wir dann auf einen kleinen Berg gewandert, was mal wieder sehr anstrengend war. Aber es hat sich echt gelohnt, von dort oben hatten wir einen atemberaubenden Ausblick ueber die Seenlandschaft rundherum.

In Queenstown haben wir uns dann nur sehr kurz aufgehalten, weil es uns da gar nicht gefallen hat. Die Stadt besteht eigentlich nur aus Tourismus. Wenn man durch die Innenstadt laeuft heisst es am laufenden Band, Jetboot fahren hier, Helikopterfliegen da. Ausserdem hat es noch dazu die ganze Zeit geregnet, was uns die Laune zusaetzlich vermieste. Das einzige was uns gut gefallen hat waren die beruehmten FergBurger. Die waren echt richtig gut und wir waren uns beide einig, dass wir noch nie so einen guten Burger gegessen haben.

Die naechsten Tage waren aufgrund des schlechten Wetters leider sehr bescheiden. Wir sind nach Te Anau gefahren von wo man zum beruehmtem Milford Sound kommt. Das Dumme war allerdings das es dort Schnee haben sollte und die Strasse dorthin kann bei einer Lawine gut und gerne mal fuer Tage oder sogar Wochen gesperrt sein. Das wollten wir uns dann doch nicht unbedingt antun, es ist nachts auch so schon kalt genug im Auto, auch ohne Schnee.

Weiter Richtung Sueden sind wir dann bei der 55.000 Einwohner Stadt Invercargill angekommen. Das ist hier eine richtige Metropole, dafuer aber leider um so haesslicher, wenn man sie mit den kleinen Staedchen und Doerfern vergleicht.

Die nächste Station waren dann die Catlins ganz im Sueden. Wir waren dann am sogenannten Slope Point, dem suedlichsten Punkt von Neuseeland. Dieser Ort kommt einem wirklich wie das Ende der Welt vor, es war kalt, nass und sehr windig.

Auch die Strassen wurden vom Regen ganz schoen mitgenommen; zb war an dieser Stelle die Strasse etwa 100m lang knietief ueberflutet.

Wir dachten schon das wir umkehren und einen ewig langen Umweg fahren muessen, bis der Camper auf der anderen Seite sich doch getraut hat durchzufahren. War schon eine sehr komische Angelegenheit und es hat unserer Maggy vermutlich nicht besonders gut getan. Der Motor hat ein paar mal ganz ordentlich gestottert, als ob er gleich ausgehen wuerde, aber zum Glueck ist nichts Schlimmes passiert :)

 

Das Wetter wurde leider auch nicht besser. Es ist immer bewoelkt, sehr windig und auch nicht gerade warm. Mittlerweile befinden wir uns in Dunedin, der zweitgroessten Stadt auf der Suedinsel und werden mal schauen was es hier so zu sehen gibt.

Uns geht es auch weiterhin gut, wir haben hier jede Menge Spass und freuen uns auf alles, was noch so kommt.

Also, machts gut und bis dann!

Mira und Felix

(Sorry, das Bild von uns beiden am Ende fehlt, wird naechstes mal natuerlich nachgeliefert ;))

Schoene Gruesse vom Franz Josef

Mittwoch, 27.04.2011

Einen wunderschoenen guten Tag, Freunde der Sonne ;) Hier gibt’s das hoffentlich schon sehnlichst erwartete nächste Update.

Die Seehunde waren gar nicht so spannend wir uns das vorgestellt hatten. Man konnte sie aus etwa 25m Entfernung beobachten wie sie die ganze Zeit nur faul in der Sonne rumlagen. Und Pinguine gabs leider auch noch nicht. :(

Doch am naechsten Tag ist auch schon wieder mal was Spannendes passiert. Und zwar standen wir ein Stueck suedlich von Hokitika auf dem Parkplatz, von wo man zu den Pancake Rocks laufen konnte und dann passierte ungefähr folgendes:

Mira(kurz bevor sie ihre Tuere zuknallt): „ Du Schatz, du hast einen Schluessel, oder?“

Felix:(schliesst ebenfalls seine Seite ab): „Ja klar, wie immer….oh verdammt, ne doch nich!“

Joa und so ist es dann passiert das wir uns ausgesperrt haben.^^ Wir schauten ziemlich dumm aus der Waesche, denn so was Bescheuertes muss einem erst mal passieren. Jetzt wussten wir  nicht mehr weiter, uns fiel eigentlich nichts anderes ein, als die Scheibe einzuschlagen. Gluecklicherweise standen neben uns noch ein paar Deutsche, die dann versucht haben uns zu helfen. Sie liehen uns dann auch ein Messer, mit dem wir den Isoliergummi von unserem Schiebefenster etwas zur Seite schieben konnten. Jetzt mussten wir nur noch an den etwa 50cm entfernten Oeffner des Fensters kommen :D. Also wir beide auf in den Wald und alles an Stoecken mitgebracht was irgendwie funktionieren konnte. Dummerweise hat gar nichts davon funktioniert, weil sich der Griff als ziemlich hartnaeckig erwies. Irgendwann, nachdem wir mit unseren klaeglichen Versuchen gar nichts erreicht hatten, kam dann ein Ranger vorbei, der zum Glueck einen Draht dabeihatte, mit dem es uns nach einer weiteren Viertenstunde gelungen ist, endlich das Fenster zu oeffnen. Seit dem versichern wir uns immer doppelt und dreifach bevor wir die Tuere abschliessen^^

Nach diesem Schock sind wir dann zu den Pancake Rocks gelaufen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich das Gestein ueber Millionen von Jahren so geformt hat, sodass sie aussehen wie uebereinandergeschichtete Pfannkuchen.

Das Schoene dabei war noch, dass irgendwie immer genau da wo wir waren, auch eine deutsche Familie rumgerannt ist, mit ihren 3 nervigen Kindern. Aber der Hammer waren die Namen; Die hiessen naemlich Adrian, Justus und Findus (ohne Witz jetzt, die haben ihr Kind wirklich Findus genannt, wir haben uns halb totgelacht:D Ob noch eins in Erwartung sei, dass sie dann Pettersson nennen, haben wir uns allerdings nicht getraut zu fragen^^).

Am Abend haben wir dann auf einem wunderschoenen Campingplatz an einem See, etwas suedlich von Ross uebernachtet.

(Felix macht es sich im Bett bequem :D)

 

Von hier aus sind wir dann auch ein paar Tage wandern gewesen.

Ein paar Tage spaeter sind wir dann im stroemenden Regen beim Franz Josef Gletscher angekommen. Man hat so gut wie nichts gesehen, alles war grau, neblig und wolkenverhangen. Leider sollte das Wetter auch die naechsten Tage nur ein kleines bisschen besser werden. Und so sind wir dann am Tag darauf bei sehr miesem Wetter rauf zum Gletscher gelaufen. Es ist schon sehr eindrucksvoll, dass so viel Eis auf 300m ueber dem Meeresspiegel liegen kann und rundherum ist einfach mal gar nichts.

Fuer den naechsten Tag war dann bis dahin unsere groesste Wanderung geplant. Wir wollten den Berg „Alex Knob“ (1300m) besteigen, auf den ein etwa 10km langer Weg fuehren sollte. Das Ganze war mit etwa 8h ausgeschrieben (hin und zurueck). Der Weg der da nach oben fuehrte war aber ziemlich heftig. Erst mal war er sehr steil und an einigen Stellen kletterte man mehr als das man lief. Nach etwas 3h wollten wir schon aufgeben, weil wir in sehr dichtem Nebel liefen und man so gut wie gar nichts mehr gesehen hat. Lustigerweise kam dann ein Freiburger hinter uns, der meinte, dass es von hier an nur noch etwa 15min bis zum Gipfel waeren. Er ist das Ganze naemlich gestern schon mal gelaufen und er hatte gehofft, dass heute eine bessere Sicht sei. Mit ihm haben wir uns dann oben auch noch sehr nett unterhalten, was er schon alles hier erlebt hat und wo er noch ueberall hin will.

(Der Weg nach oben)

Leider hat man dann von oben, wie bereits erwartet, ueberhaupt nichts gesehen. Also sind wir relativ schnell wieder runter.

Der Freiburger hat noch zu uns gesagt, wenn morgen schoenes Wetter ist, dann geht er da nochmal hoch. Und siehe da, am naechsten Morgen war keine Wolke am Himmel, er war strahlend blau. Wir haben uns schon ein bisschen geaergert, dass wir nicht noch einen Tag gewartet haben mit dieser Wanderung, aber nochmal wollten wir uns das nicht antun.

 

(Miras Wasserfall-Collection^^)

 

Wir sind dann weiter zum Fox Gletscher gefahren und konnten diesen bei blauem Himmel besichtigen.

Joa und da befinden wir uns zur Zeit, wir werden die naechsten Tage hier in der Gegend noch ein bisschen wandern gehen und dann so langsam weiter Richtung Sueden fahren.Genaueres haben wir noch nicht geplant, wir bleiben einfach ueberall wo es schoen ist :)

 

(grrrrrr :D)

 

Also liebe Leute, bis zum naechsten Mal :)

Liebe Gruesse,

Mira und Felix

 

@Julius: Halb 12 nachts natuerlich du Scherzkeks^^

@Lukas: Keine Angst, jeder darf mal fahren ;)

@Bini: Vielen Dank :) Seit ihr die gleiche Route gefahren?

@Joachim: Du sorry, das Zewa wurde grade vom Wind weggeweht^^ Und nein, sie fuehlt sich auch in weiblichen Haenden ganz wohl.

Joa man trifft schon ein paar Leute, aber allzu viel Spannendes gabs da bis jetzt noch nicht zu erzaehlen.

Land unter!...

Montag, 18.04.2011

...aber wie immer erst mal ganz von vorne anfangen;)
Wir haben es natuerlich nicht mehr geschafft am selben Tag mit der Faehre ueberzusetzen. Man sollte hier fuer die Strecken einfach etwas mehr Zeit einplanen, da selbst die Hauptverkehrsstrassen mit schlecht ausgebauten deutschen Landstrassen zu vergleichen sind; sehr eng, sehr kurvig und Strassenbeleuchtung ist ein absolutes Privileg. Selbst in mittelgrossen Doerfern (so ca 500 Einwohner) gibt es an der Hauptstrasse vielleicht an wichtigen Abzweigungen ein paar Laternen, aber das wars dann auch schon.

(Kuestenstrasse vor Wellington)


In Wellington angekommen war es schon zu spaet um eine Faehre bei Tageslicht zu erwischen. Also sind wir wieder ein Stueck aus der Stadt rausgefahren und haben auf dem naechstbesten Parkplatz uebernachtet.

(Morgens beim ZaehneputzenCool)


Wir hatten dann am folgenden Tag auch noch richtiges Glueck mit dem Wetter; Bei strahlendem Sonnenschein sind wir um 1 Uhr nachmittags an Bord gegangen. Von der Fähre hat man einen traumhaften Blick ueber Wellington und die ganze Kuestenlandschaft.

Allerdings ist es dann draussen ziemlich schnell kalt geworden, sodass wir uns lieber drinnen Toy Story 3 angeschaut haben:)

(Mitten im Autochaos steht unsre Maggy)


Auf der Suedinsel angekommen sind wir dann weiter nach Nelson gefahren, was ein Stueck westlich von Picton (der Ort wo die Faehre ankommt) liegt. Das Dumme ist, dass es hier einfach viel zu frueh dunkel wird. Gegen 7 Uhr abends ist es praktisch stockdunkel. Genau zu dieser Zeit sind wir dann etwa in Nelson angekommen und wussten erst mal nicht wohin. Da wir keine Lust hatten uns gross was zu suchen haben wir uns einfach auf den Parkplatz vor der Touristeninformation gestellt um dort zu uebernachten.
Gegen halb 12 klopfte dann auch schon die Polizei an unsere Scheibe. Na klasse^^ Wir haben schon mit den Strafen gerechnet, welche die Jungs uns gleich aufbrummen werden aber gar nichts davon ist passiert.
Und hier finde ich zeigt sich ganz gut ein kleiner Mentalitaetsunterschied zu den Deutschen: Ich bin mir eigentlich zu 100% sicher, dass man in Deutschland von einem schlecht gelaunten Polizisten einen ordentlichen Strafzettel bekommen haette.
Dieser Beamte hingegen hat ganz anders reagiert: Er meinte ganz nett, dass wir hier nicht stehen koennten, aber  er wuerde vorrausfahren und wir sollen ihm nachfahren, er zeigt uns dann wo ein Parkplatz ist, bei dem wir ein paar Tage umsonst campen können. Wir warn voellig ueberrascht, aber natuerlich nicht weiter gross nachgefragt, sondern einfach dem Typ hinterhergefahren, auf den Parkplatz gestellt und weitergepennt.


Am Tag darauf sind wir dann weiter zum Abel Tasman Nationalpark. Hier gibt es einen wunderschoenen Campingplatz, der mitten im Park liegt und nur ueber eine heftige Schotterpiste mitten durch den „Urwald“ zu erreichen ist. ( Wir haben ein Video von der Strecke gemacht, dass man hier aber leider nicht oeffnen kann; Ihr bekommt beim naechsten mal noch ein Bild)


Auf dem Platz angekommen hat es eigentlich nur noch in Stroemen geregnet. Wir konnten einmal fuer eine Stunde wandern gehen, als der Regen ein bisschen nachgelassen hat, ansonsten konnten wir praktisch nichts machen.

Nach 2 sehr aergerlichen Tagen sind wir dann die Schotterpiste im stroemenden Regen zurueckgefahren, was wirklich ein ordentliches Abenteuer war. Immer wieder lagen Aeste oder sogar kleine Felsbrocken auf der Strasse, aber wir habens dennoch über den Berg geschafft:)
Wir sind dann weiter die Westkueste runtergefahren und befinden uns jetzt mittlerweile in Westport. Und nach 4 Tagen Regen scheint jetzt auch endlich mal wieder die Sonne! Der Regen ist hier einfach echt zum Kotzen,  weil man absolut nichts gescheites machen kann.

(Felix, mit Miras Sonnenbrille beim kochenCool)


Unterwegs sind wir noch ueber die groesste neuseelaendische Haengebruecke gelaufen und haben hier in Westport das Kohlemuseum besucht.

 

Heute werden wir eine Wanderung zu einer Seehundkolonie machen, bei der man mit ein bisschen Glueck auch noch Pinguine zu Gesicht bekommt und die naechsten Tage dann noch weiter in den Sueden fahren und uns den Gletscher anschauen.
Das solls dann auch mal wieder gewesen sein, wir hoffen euch geht’s allen gut und bis bald!

 

Mira und Felix

P.S. Achja noch ein Wort zu den Sandfliegen hier; Diese Viecher sind der absolute Horror, die fressen uns hier wirklich komplett auf! Die sehen aus wie harmlose Obstfliegen, beissen aber wie bekloppt. Unsre Beine sind uebersaeht mit Stichen und wir werden jetzt auch nie wieder mit kurzen Hosen Abends oder im hohen Gras rumlaufen:)

1. Update

Montag, 11.04.2011

So Leute, tut uns Leid, dass ihr so lange warten musstet, aber wir haben einfach noch nicht wirklich die Zeit gefunden um ein Internet Cafe zu suchen. Wir haben schon jede Menge erlebt und ich fange einfach mal von vorne an zu erzaehlen (wird auch ein bisschen laenger, weil ihr solange warten musstet ;)):

 

Reise:

Flughafen Dubai; Unser erster Zwischenstopp; Das Teil ist einfach unglaublich riesig. Wir sind einmal durch Terminal 3 gelaufen und haben etwa 45min fuer EINEN Weg gebraucht. Allein dieserTerminal hat ueber 300 Gates und natuerlich Duty Free shops so weit das Auge reicht.

Die 10h auf dem Flughafen waren schrecklich^^ Wir waren ziemlich fertig und haben krampfhaft versucht in diesen unglaublich bequemen Flughafensitzen zu schlafen, was praktisch unmoeglich war.

Naja irgendwann gings dann doch weiter und wir sind dann erst nach Melbourne (Australien) und schliesslich weiter nach Auckland geflogen.

Nach sehr strikten Einreisebestimmungen und etwa 2 Tagen Reise hatten wir es dann endlich geschafft!

 

Der Erste Schock(Tag):

Nach der Passkontrolle wollten wir dann erstmal Geld holen. Und was kann es schoeneres geben als eine nicht funktionierende Visa-Card. Wir standen also erstmal ohne Geld am Flughafen. Wir konnten uns dann aber auch nicht weiter drum kuemmern, weil der Typ von der Autovermietung draussen wartete.

Der hat uns dann in sein Buero mitgenommen und uns unsere Maggy gezeigt; Dieser uralte Nissan (300.000km), uebersaet mit Beulen und Dellen soll uns dann wohl fuer die naechsten 3 Monate befoerdern.

Das Geldproblem war aber leider immer noch nicht geloest. Nach einigen Telefonaten mit VISA, die steif undfest behaupteten, dass mit der Karte alles in Ordnung sei und sie nicht wuessten woran das liegt, hatte der Vermieter die Ide, die Kartennummer mal manuell einzugeben, falls der Chip kaputt sei. Und siehe da, auf einmal konnte er problemlos das Geld abbuchen.Uns ist natuerlich ein riesen Stein vom Herzen gefallen, denn was haetten wir hier gemacht, soganz ohne Geld.

ALs dann alles geklaert war sind wir an dem Tag nur noch zum Campingplatz gefahren und haben den Tag ausklingen lassen. Das Problem mit der Visa Karte hatr sich auch nur so halb geloest, d.h. wir haben nur eine einzige Bank gefunden, bei der wir an Geld kommen. Aber das wird jetzt schon irgendwie klappen, dann holen wir einfach ein bisschen mehr, wenn wir an so einer Bank vorbeikommen;)

 

Die Naechsten Tage;

Mittlerweile ist es jetzt Montag Nachmittag und wir befinden uns 100km von Wellington entfernt. Wir werden jetzt dann nach Wellington fahren und entweder heute oder morgen mit der Faehre rueber auf die Suedinsel.

Ansonsten ist in den letzten Tagen nicht allzu viel passiert, witr sind eigentlich hauptsaechlich gefahren. Landschaftlich ist es unglaublich schoen hier und wir freuen uns schon richtig, die Natur nicht nur von der Strasse aus zu erkunden.

Achja und der Linksverkehr ist auchnoch ein Riesenspass;) ABer es ist eigentlich gutmachbar. Nur in der Stadt muss man sich etwas konzentrieren ansonsten geht das wunderbar.

 

So, das solls dann auch erst mal gewesen sein, wir machen uns dann jetzt auf den Weg und melden uns in ein paar Tagen wieder.

Bis dahin, machts gut!

Mira und Felix

Start unseres Blogs

Dienstag, 05.04.2011

Joa also, hier wird dann der Blog von Mira und mir entstehen, damit alle einfach ein bisschen verfolgen können wo wir uns gerade aufhalten und ob es uns gut geht (wer es noch nicht mitbekommen hat: Es geht für 3 Monate nach Neuseeland Zwinkernd).

Wir werden versuchen euch möglichst regelmäßig mit Berichten, Bildern und vielleicht sogar Videos zu versorgen, je nachdem wie oft auf der anderen Seite der Welt Internet zu bekommen ist.

Wir bloggen auch beide zum ersten Mal, also wenn ihr Tipps, Fragen oder sowas in der Richtung habt immer raus damit.^^

Das solls dann auch erstmal gewesen sein für den Anfang, ich denke mal wir melden uns entweder vom Flughafen oder erst wenn wir drüben gelandet sind wieder.

In diesem Sinne, machts gut und man sieht sich dann in spätestens 3 Monaten!

 

Mira & Felix